|
 |
 |
 |
 |
Written by on July 09, 2007 at 10:07
08.07.2007Zum zweiten Auslandsgastspiel in dieser Saison traten die IDM-Superbiker am vergangenen Wochenende auf dem Salzburgring in Österreich an. Waren die Bedingungen am Samstag während des ersten Zeittrainings noch durchwachsen, hatte der Wettergott am Nachmittag Mitleid mit den Fahrern und bescherte diesen ein Training auf komplett trockener Piste. Inghart MV Agusta Pilot Jörg Teuchert war der Mann der Stunde, der seine F1000 R nach knapp 40 Minuten mit der besten Zeit von 1:20,185 auf dem ersten Startplatz parken konnte. Für seinen Teamkollegen Marco Eismann stand am Ende der 13. Startplatz und eine Zeit von 1:22,289 auf dem Monitor.1. Rennen:Den Start zum ersten Rennen am Sonntagvormittag verpasste Teuchert und fuhr in den ersten Runden auf Platz fünf um den Kurs. Heftige Zwei- und Dreikämpfe zogen sich durch das ganze Rennen und permanent wechselte die Führung, was die 16.500 Zuschauer an der Strecke natürlich hoch erfreute. Mit spannenden Überholmanövern und Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h boten die Superbiker Rennsport-Action pur.In der 14 Runde lag Teuchert auf dem vierten Rang, als das Rennen wegen eines Sturzes abgebrochen und nicht mehr neu gestartet wurde. Teuchert: "Der Rennabbruch im ersten Rennen kam mir ziemlich ungelegen, denn ich wollte eigentlich in den letzten Runden noch einmal richtig attackieren. Daraus ist leider nichts geworden. Schade."Für Inghart-Pilot Marco Eismann, der sich während des Rennens im Mittelfeld aufhielt war das Rennen nach einem Ausflug ins Kiesbett am Ende der Start-Zielgeraden vorzeitig beendet. Eismann konnte zwar noch zurück in die Box rollen, musste dann aber sein Arbeitsgerät abstellen.2. Rennen:Bei sommerlichen Temperaturen sahen die Zuschauer auf den Naturtribünen rund um den Salzburgring einen Bombenstart von Teuchert und der Supersport-Weltmeister von 2000 bog direkt hinter dem Meisterschaftsführenden Martin Bauer auf Platz zwei in die erste Kurve ein. Zu Beginn des Rennens ließ es Teuchert jedoch ein wenig ruhiger angehen und fuhr auf dem fünften Platz um den 4.255m langen High-Speed Kurs. Erst zur Rennmitte attackierte Teuchert seine Vorderleute und konnte sich Platz um Platz verbessern, so dass er in der vorletzten Runde auf Rang zwei, hinter WM-Piloten Max Neukirchner lag.In der letzten Runde wollte Teuchert seinen Angriff auf den Suzuki-Piloten starten, doch der machte geschickt die Tür zu und so blieb es am Ende der zweite Platz im zehnten Rennen der Saison. Teuchert: "Diesmal war mein Start deutlich besser und ich bog hinter Martin in die Schikane ein. Dann ließ ich es ein bisschen ruhiger angehen und habe meine Mitstreiter analysiert. Gegen Rennmitte war es dann vorbei mit der Ruhe und ich habe angegriffen. In der letzten Runde wollte ich in der Fahrerlagerkurve an Max vorbeziehen, doch er hat clever zugemacht und ich musste mich mit dem zweiten Platz begnügen. Vielen Dank an mein Team, die haben hier tolle Arbeit geleistet und mir ein Supermotorrad zur Verfügung gestellt."Für Marco Eismann verlief das Rennen eher zäh. Nach einigen Zweikämpfen im Mittelfeld und einem fast Highsider, fuhr er am Ende als 13. über den Zielstrich. In der Meisterschaft konnte Teuchert seinen Rückstand auf Bauer nicht verbessern. Mit 138 Punkten liegt Teuchert mit 66 Punkten Rückstand auf Bauer auf dem zweiten Platz. Teamkollege Marco Eismann liegt mit 32 Zählern auf Platz 13
|
|
 |
|
|
 |
|